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Jeck op Jöck 2026 Hürth

Jeck op Jöck 2026 – Starker Auftakt in Hürth-Gleuel

Was für ein Start in die neue „Jeck op Jöck“-Runde! Am vergangenen Freitag fiel in der nahezu ausverkauften Festhalle Gleuel in Hürth der Auftakt für 2026 – und der Abend hat direkt gezeigt, warum dieses Format für viele Literaten und Veranstalter längst ein fester Termin im Kalender ist.

Ein großes Dankeschön geht an die Funken Rot-Weiß Gleuel, die als Gastgeber vor Ort ganze Arbeit geleistet haben. Organisation, Bewirtung und Ablauf waren durchweg stimmig – Getränke und Speisen reichlich vorhanden, das Team jederzeit präsent und aufmerksam. Genau so fühlt sich ein gelungener Veranstaltungsabend an. Durch das Programm führte Robert Greven, der mit viel Gespür für den Saal moderierte. Er hat die Stimmung aufgenommen, die Künstler passend angekündigt und jedem Act den richtigen Rahmen gegeben. Eine Moderation, die verbindet und den Abend trägt.

Ein Programm mit Tempo, Vielfalt und Gefühl für den Saal

Der Abend entwickelte sich von Beginn an mit einer klaren Dramaturgie. Drickes eröffnete musikalisch mit kölschen Klassikern und sorgte direkt für die passende Grundstimmung im Saal. Mitsingen, ankommen, reinfinden – ein Auftakt, wie er sein muss. Mit Ne Spätzünder ging es anschließend in den Rednerbereich. Ein Künstler, der frische Impulse mitbringt, dabei aber die Sicherheit und Verlässlichkeit eines erfahrenen Bühnenakteurs ausstrahlt.

Das Superjecke Dreigestirn setzte danach einen ersten echten Höhepunkt mit einer Show, die bewusst aus dem Rahmen fällt. Eine Mischung aus Comedy, Artistik und Tempo, die überrascht und im Gedächtnis bleibt. Mit Ne komische Hellije folgte dann die Erfahrung: pointensicher, mit starker Mimik und einem feinen Gespür für den richtigen Moment. Ein Redner, der seit Jahrzehnten weiß, wie man ein Publikum führt und abholt.

Mit den Wahner Wibbelstetze kam Bewegung auf die Bühne. Tänzerisch stark, sauber umgesetzt und ein schönes Beispiel für die Qualität und Leidenschaft, die in den Vereinen im Rheinland steckt.

Energie, Live-Musik und echte Bühnenmomente

Im weiteren Verlauf nahm der Abend nochmal deutlich Fahrt auf. Jedöns brachten mit ihrem eigenen „Skarnevalsbrassrock“ – einer Mischung aus Rock, Ska und kölschen Elementen – spürbar Energie in den Saal und sorgten für Bewegung bis in die letzten Reihen. Mit Harry un Achim folgte das klassische Zwiegespräch: eingespielt, schlagfertig und mit genau dem Humor, der zwischen den beiden perfekt funktioniert und direkt auf das Publikum überspringt.

Zapperlott lieferten im Anschluss ehrliche, handgemachte Live-Musik mit viel Spielfreude. Bekannte Hits, eigene Songs und eine starke Bühnenpräsenz – genau die Mischung, die eine Sitzung trägt. Mit Niklas Milewicz als Nik Lewin wurde es musikalisch nochmal moderner. Ein bewusster Kontrast im Programm, der zeigt, wie vielfältig Karneval heute gedacht werden kann.

Das Männerballett Rocket Dancing begeisterte mit einem echten Show-Highlight. Kraftvoller Männer-Showtanz, aufwendige Kostüme und eine starke Bühnenpräsenz sorgten für einen Auftritt, der im Gedächtnis hängen bleibt. Volljaas brachten zum Finale volle Energie auf die Bühne. Erfahren, eingespielt und mit 100 % Live-Power – eine Band, die jeden Saal sicher zum Kochen bringt.

Mehr als nur ein Bühnenprogramm

Was diesen Abend neben dem Programm besonders gemacht hat, war der persönliche Austausch. Viele bekannte Gesichter, viele gute Gespräche – und immer wieder diese Momente, in denen man Menschen endlich persönlich trifft, mit denen man oft schon lange im engen Austausch steht. Genau das macht „Jeck op Jöck“ so wertvoll. Denn am Ende geht es nicht nur darum, Künstler zu sehen. Es geht darum, ein Gefühl zu entwickeln: Wer passt zur eigenen Veranstaltung? Wie wirkt ein Act live im Saal? Und mit wem möchte man künftig zusammenarbeiten?

Ein besonderer Dank gilt auch dem Team von Merlin Licht & Ton, das wie in den vergangenen Jahren für die technische Umsetzung gesorgt hat – verlässlich, professionell und auf den Punkt.

Weiter geht’s in Königswinter

Der Auftakt hat gezeigt, was „Jeck op Jöck“ ausmacht – und jetzt geht es direkt weiter. Am kommenden Freitag, 24.04.2026, macht die Reihe Station in Königswinter, im Saal des Gasthauses Lichtenberg. Ein neuer Abend, ein neues Programm und wieder die Möglichkeit, Künstler live zu erleben und wertvolle Eindrücke für die eigene Session mitzunehmen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und den persönlichen Austausch vor Ort.

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